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50 Jahre St. Pauli Nachrichten

50 Jahre St. Pauli Nachrichten

50 Jahre St. Pauli Nachrichten: Vor ziemlich genau 50 Jahren erschien die erste Ausgabe der St. Pauli Nachrichten. Bereits im Mai 1968 hatten die beiden Gründer den Verlag ins Leben gerufen und waren nun eifrig dabei die erste Ausgabe fertigzustellen. Diese erschien dann auch Ende August und sorgte für einige Aufregung in Deutschland.

Für das Jahr 1968, das Jahr der Studentenbewegung und der damit verbundenen politischen Unruhe in Deutschland, waren die St. Pauli Nachrichten aber nicht nur ein Lustblatt. Sie waren eigentlich in erster Linie ein politisches Statement gegen das Establishment der damaligen Zeit und die Verklemmtheit der Gesellschaft.

50 Jahre St. Pauli Nachrichten

Die sexuelle Revolution und die Befreiung aus dem Muff der konservativen Nachkriegszeit spiegelte sich natürlich auch inhaltlich wieder. Dies wurde auch durch die immer zahlreicher abgedruckten Kontaktanzeigen im Kleinanzeigenteil deutlich. In jener Zeit galt jede sexuelle Aktivität „außerhalb der Ehe und nur zum reinen Lustgewinn“ strafrechtlich noch als Unzucht und wurde von den Behörden verfolgt.

Dennoch behaupteten sich die St. Pauli Nachrichten, auch wenn es auf behördlicher wie gesellschaftlicher Linie einen starken Widerstand gab. 50 Jahre St. Pauli Nachrichten sollte es aber irgendwann heißen.

Durch den Einstieg der beiden Journalisten Stefan Aust und Henryk M. Broder gewannen die St. Pauli Nachrichten dann noch weitere politische Brisanz. Und damit stieg die Polarität der St. Pauli Nachrichten vor dem Hintergrund der damaligen Zeit weiter an.

Wie es weitergeht…

Alles in allem ging es aber von jeher in erster Linie um den Spaß und Lust, wie auch ein recht bekanntes Zitat eines der damaligen Gründer deutlich macht: „Wir haben die Zeitung oft mit mehr Rotwein als Druckerschwärze gemacht.“ Heute trinken wir zwar weniger Rotwein, sind aber immer noch mit Herzblut an den St. Pauli Nachrichten dran. Und das wollen wir auch gerne so weiterführen, nicht nur für uns, sondern in erster Linie auch für euch, liebe Leserinnen und Leser.

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