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Kopfkino starten – So geht`s

Kopfkino starten – So geht`s

Das Kopfkino spielt beim Sex eine oft sehr unterschätzte bedeutende Rolle. Gerade in längeren Beziehungen wird der Sex oftmals zur Routine und ist dann für beide Seiten nicht mehr so richtig befriedigend. Abhilfe kann in solchen Fällen das Kopfkino spielen. Aber nicht nur in Beziehungen, die schon ein wenig Bestand haben, sondern auch bei noch frischen Beziehungen kann das Kopfkino den besonderen Kick bringen.

Natürlich ist beim Sex immer auch das Kopfkino mit im Spiel. Zumindest zu einem gewissen Grad. Aber oftmals nur im Kopf eines jeden Partners für sich. Wäre es da nicht eine schöne Sache, wenn man das Kopfkino des Anderen gezielt anregen könnte?

Kopfkino starten – Warum es so wichtig ist

Ein Orgasmus findet in erster Linie im Kopf statt und wird durch die mechanische Stimulation lediglich unterstützt. 70 % des Orgasmus sind reine Kopfsache und nur 30 % mechanische Stimulation. Kein Wunder also, dass es gelegentlich nicht so recht klappen will, wenn man z. B. den Kopf nicht frei bekommt oder gedanklich noch ganz woanders ist.

Abhilfe kann hier das gezielte Ansprechen des Kopfkinos schaffen. Nicht nur bei sich selbst, sondern auch bei dem Partner bzw. der Partnerin. Allerdings gibt es für das erfolgreiche Starten des Kopfkinos auch gewisse Voraussetzungen.

Die Grundvoraussetzungen zum Starten des Films

Zu wissen, wie der andere tickt ist beim Kopfkino starten ganz wichtig. Das macht es in Beziehungen etwas leichter, da man sich ja meist schon recht gut kennt und zumindest ungefähr eine Ahnung hat, was den anderen anspricht bzw. antriggert. Eine offene Kommunikation über Sex und Bedürfnisse ist hierfür natürlich die Voraussetzung.

Hakt es an diesem Punkt, so solltet ihr das Thema vielleicht einmal direkt ansprechen. Wenn ihr Bedenken habt, ob euer Partner oder eure Partnerin dafür offen genug ist, dann könnt ihr das auch in Form eines Spiels machen. Wir alle kennen Spiele wie „Flaschendrehen“ oder „Wahrheit oder Pflicht“. Diese Spiele sind hervorragend geeignet, um mehr über die Sexualität und die Neigungen bzw. Vorlieben eines anderen Menschen zu erfahren.

Darüber hinaus kann es auch sehr anregend sein, solch ein Spiel mit der Partnerin oder dem Partner zu spielen. Auch dabei wird bereits das Kopfkino gestartet, wenn auch erst einmal nur bei jedem der Partner für sich. Aber dieser Start ist natürlich ausbaubar.

Wisst ihr bereits, was eure Partnerin oder euren Partner anspricht, dann könnt ihr natürlich schon einmal gezielt ans Werk gehen. Kennt ihr diese Punkte noch nicht, z. B. weil ihr euch gerade erst kennengelernt habt oder ihr die erste gemeinsame Nacht miteinander verbringt, dann könnt ihr aber auch das Kopfkino des Anderen starten.

Kopfkino starten in der Praxis

Generell lässt sich das Kopfkino des jeweils Anderen hervorragend verbal starten. Wisst ihr, was den Anderen anmacht, so könnt ihr einfach mit entsprechenden Äußerungen in diese Richtung beginnen. Achtet dabei darauf, wie euer Partner oder eure Partnerin darauf reagiert. Bekommt ihr ein positives Feedback, z. B. in Form eines schwereren Atemzuges oder das Schließen der Augen, dann werdet etwas intensiver.

Ist das Feedback beim Versuch das Kopfkino zu starten eher negativ, dann versucht etwas anderes. Gerade wenn ihr nicht wisst, was den Anderen anspricht, kann dies durchaus passieren. Das ist aber kein Beinbruch. Versucht es weiter, bis ihr das Richtige gefunden habt.

Womit aber starten, wenn ihr so gar nicht wisst, was eure Partnerin oder euren Partner anspricht? Bei Männern ist das meist recht einfach. Einfache Äußerungen wie „Du kannst alles mit mir machen…“ reichen meist schon aus, um einen Mann auf Touren zu bringen.

Bei Frauen sieht es etwas anders aus. Aber auch Frauen haben so ihre Fantasien und die sind oftmals gar nicht so unterschiedlich von Frau zu Frau. Die Sexualwissenschaft hat bereits diverse Studien zu den Fantasien von Frauen veröffentlicht und so zeichnet sich mittlerweile ein recht klares Bild ab.

Kopfkino starten – Weibliche Fantasien

Laut Studien der Sexualwissenschaft haben rund 80 % der Frauen, also 4 von 5 (!), die Fantasie einmal Sex mit mehreren Männern gleichzeitig zu haben. Ein wunderbarer Ansatz, um beim Versuch das Kopfkino zu starten einmal eine entsprechende Äußerung zu bringen: „Wäre es nicht geil, wenn du jetzt noch einen zweiten Schwanz zum … hättest?“ Gerade beim Blasen, beim Reiten oder im Doggy kann so etwas sehr hilfreich sein.

Außerdem hat ebenfalls fast jede 5. Frau die erotische Fantasie einmal etwas fester genommen zu werden. Auch dies lässt sich natürlich wunderbar mit einem etwas festeren Griff, gerade beim Sex von Hinten, umsetzen, gepaart mit ein paar gezielten Worten: „Jetzt wirst Du gef… !“ könnte eine mögliche Äußerung sein.

Weniger stark verbreitete weibliche Fantasien

Weiter ist auch die Fantasie einmal wehrlos beim Sex zu sein durchaus weit verbreitet. Die beliebten Fesselspiele sind hier natürlich die direkte Übersetzung. Aber auch verbal lässt sich hier einiges bewegen. Äußerungen wie „Jetzt hab ich Dich, und Du kannst nichts dagegen tun…“ sind z. B. recht passend. Wenn man dazu noch die Handgelenke leicht zusammenhält, wohl gemerkt ohne viel Kraft, so hat man einen sanften Einstieg in diese Richtung.

Eine weitere Spielart in der Fantasie vieler Frauen ist auch die verbale Erniedrigung. So kann es für viele Frauen durchaus anregend sein, einmal „Miststück“ oder „Drecksau“ genannt zu werden. Hierbei solltet ihr aber etwas vorsichtig sein, denn diese Fantasie ist nicht ganz so stark verbreitet. Ihr könnt es aber mit einem Lächeln sagen, so dass eure Partnerin es einzuordnen weiß.

Natürlich spricht nicht jede Frau auf die oben genannten Fantasien an. Dazu sind die Menschen auch viel zu unterschiedlich. Aber wenn ihr noch so gar nicht wisst, was eure Partnerin anspricht, dann solltet ihr es mit den obigen Punkten versuchen, da die Wahrscheinlichkeit, dass sie darauf anspricht und ihr ihr Kopfkino starten könnt, sehr hoch ist.

Kopfkino gestartet – Beide im gleichen Film

Wenn ihr das Kopfkino des jeweils Anderen gezielt starten könnt, dann seid ihr beide in der gleichen Fantasie, im gleichen Film. Und wenn das der Fall ist, dann könnt ihr auch gemeinsam Höhepunkte erreichen und Sex auf einer ganz neuen Ebene erleben.

Erfahrt ihr auf diese Weise noch etwas mehr über eure Partnerin oder euren Partner, dann ist das doch eine wunderbare Sache, mit der ihr euch noch ein Stückchen näherkommt. Und in den meisten Fällen bedeutet das auch, dass eure Beziehung noch ein wenig intensiver und spannender wird.

Gerade auch bei längeren Beziehungen kann dieser Weg auch wieder neuen Schwung ins eigene, bisher vielleicht etwas routinierte, Bett bringen.

Film im Kopf – Das Fazit

Wenn ihr es schafft das Kopfkino zu starten, dann ist euch guter Sex gewiss. Denn wenn das Kopfkino erst einmal am Laufen ist, dann fällt in der Regel auch die ein oder andere noch vorhandene Hemmung. Es wird dann also hemmungslos. Und Hemmungslosigkeit ist ja bekanntlich die schönste Art „Ich liebe Dich“ zu sagen.

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