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Alternative zum Kellnern? Immer mehr Studentinnen arbeiten bei einem Escort-Service

Alternative zum Kellnern? Immer mehr Studentinnen arbeiten bei einem Escort-Service

Das Leben als Student ist, zumindest was das Finanzielle betrifft, nicht einfach. Bafög oder Geld von den Eltern reicht hinten und vorne nicht. Alternativen müssen her. Viele gehen kellnern oder nehmen einen Job als Kindermädchen an. Das ist aller Ehren wert, aber wirklich lukrativ sind diese Jobs nicht. Als neuer Trend haben sich die Dienste bei einem Escort-Service für viele Frauen als äußerst lohnend herausgestellt. Warum ist das so? Was muss man als Escort-Girl machen? Wir klären auf.

Wenn die Studentenkasse mal wieder leer ist und auch im Kühlschrank gähnende Leere herrscht, denken viele Studenten über einen Nebenjob nach. Das Problem: Die üblichen Jobs sind zeitaufwändig, Lernen fürs Studium muss zu Zeiten geschehen, in denen andere schlafen. Schlecht bezahlt sind diese Jobs außerdem, und das Feiern mit den Kommilitonen fällt auch meist flach. Eine Alternative muss her. Immer beliebter wird der Job als Escort-Dame. Tschüss, Mindestlohn. Hier kann ordentlich Geld verdient werden. Eine Win-Win-Situation also für alle Beteiligten.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Laut einer der bekanntesten Agenturen Deutschlands, Escort 77 aus Berlin, muss die Dame grundsätzlich attraktiv und gepflegt sein. Das Gesamtbild muss passen. Sowohl äußerlich, als auch geistig. Modelmaße sind nicht unbedingt notwendig. Ein attraktives Gesamtpaket ist das A und O. Eine gesunde Portion Grips im Kopf ist ebenfalls notwendig. Immerhin treffen sich die Damen mit zum Teil hochgestellten Persönlichkeiten, die redegewandt und klug sind. Da muss man mithalten können. Nicht umsonst wird man bereits im Einstellungsgespräch gefragt,

– ob man schon einmal in der Oper war
– welche Fremdsprachen man spricht
– wie man sich die Zukunft nach der Escort-Tätigkeit vorstellt
– und vieles mehr.

Absolute Gesundheit gehört ebenso dazu, wie eine sehr gute Allgemeinbildung, Spaß am Sex und – ganz wichtig – keine Scheu vor intimen Kontakten mit völlig Fremden. Denn genau das kommt auf eine Escort-Dame zu: Dass sich ein Mann für die Frau entscheidet, ohne intim werden zu wollen, ist selten.

Wie läuft der Einstellungstest?

Hat man sich erst einmal entschieden, mit einer Agentur Kontakt aufzunehmen, muss man sich anschließend natürlich dort vorstellen. In der Regel erwartet die Bewerberin ein edles Ambiente. Kein Rotlicht-Schmuddel oder schmierige Typen – bei seriösen Escort-Services geht es gepflegt zu. Business-Kleidung, ein eloquentes Gespräch und Fragen zu Hobbies, Allgemeinbildung und Lieblingslektüre sind die Themen.
Im späteren Verlauf geht’s dann um die Konditionen. Welche Vorstellungen hat man? Was ist man bereit zu tun? Welche Vorlieben stehen im Raum? Eine gewisse Portion Kontaktfreude gehört ebenso dazu, wie die Freude am Flirten – und am Sex.

Diese Voraussetzungen muss eine Escort-Dame mitbringen.

Tabelle: Diese Voraussetzungen muss eine Escort-Dame mitbringen. Die Liste ließe sich noch umfangreich erweitern. Letzten Endes sollte die Dame für den Kunden eine „Traumfrau“ sein.

Knigge muss sein

Eine Escort-Dame begleitet ihre Kunden auch in edle Restaurants, zu gesellschaftlichen Veranstaltungen und in erstklassige Hotels. Da ist ein gewisses Maß an Umgang und Sicherheit unabdingbar. Das Märchen von Pretty Woman, die im Film nicht weiß wie eine Schnecke zu essen ist, ist passé. Dass man das Besteck von außen nach innen benutzt, sollte ihr geläufig sein. Die Garderobe sollte dem Anlass entsprechend ausgesucht werden. Das gestaltet sich gerade am Anfang als schwierig, denn die Studentenkasse ist ja zunächst leer. Das wird sich jedoch bald ändern.

Was kann man mit Escort verdienen?

Das ist von Agentur zu Agentur unterschiedlich. Bei seriösen Escort-Agenturen zahlen die Kunden pro Stunde 200 Euro an die Dame. Davon bekommt die Agentur 70 Euro. Der Dame verbleiben also 130 Euro pro Stunde. Macht für einen Abend und die Nacht (12 Stunden) 1.560 Euro. Hinzu kommen die Geschenke, die Kunden ihrer Escort-Begleitung machen. Handtaschen, Parfüm, Freikarten für Events – das summiert sich.
Die Agenturen versprechen ein luxuriöses Leben, das die Begleitdame führen wird. Hochrangige Events, bei denen man auch Promis über den Weg läuft, seien keine Seltenheit. Immerhin seien es häufig erfolgreiche Geschäftsmänner aus Film und Wirtschaft, die sich für die Dienste einer Escort-Agentur interessieren.

Was muss man als Escort-Dame machen?

Bei seriösen Agenturen wird von den Damen nichts verlangt, was diese nicht selbst möchten. Sollte ein Kunde Praktiken wünschen, die die Dame ablehnt, kann sie das Treffen abbrechen. Sie ist eine Geliebte auf Zeit, die Spaß an der Erotik hat und sich damit einen finanziell unabhängigen Lebenswandel sichern möchte.
Gelegentlich muss man auch zuhören können. Denn viele Kunden erzählen über ihr Leben. Manche verwechseln sogar den Beruf der Dame und fragen, ob sie sie liebt. Hier muss eine Escort-Dame ganz klare Grenzen ziehen.

Auf sexueller Ebene wird es dann schon etwas kniffliger. Die Neigungen und Wünsche der Menschen sind unterschiedlich. Deshalb sollte sich die Dame über ihre eigenen Neigungen und Wünsche im Klaren sein. Eventuell bietet sie ja ein Alleinstellungsmerkmal, das keine ihrer Kolleginnen bietet? Dann sind regelmäßige Buchungen so gut wie sicher.

Das Geld ist das Eine, die Emotionen das Andere. Damit muss eine Escort-Dame klar kommen.

fik: Die Vor- und Nachteile beim Escort. Bildquelle: Photographee.eu – 565196650 / Andrey Arkusha – 636544073 / Shutterstock. Infografikquelle: Eigene Darstellung

Wo Licht ist, ist auch Schatten

Es besteht immer die Gefahr, erkannt zu werden. Wer tagsüber in Hörsälen sitzt und abends als Begleitdame unterwegs ist, muss damit rechnen, dem einen oder anderen Professor über den Weg zu laufen. Meist sollte dies kein Problem sein. Der Prof wird sie nicht verraten, weil er ja auch nicht möchte, dass seine Frau davon erfährt. Eine Patt-Situation sozusagen. Trotzdem unangenehm.

Die Angst vor schmierigen, ungepflegten Kunden sollte unbegründet sein. Wer 200 Euro pro Stunde bezahlt, wird sich wohl auch ein Deo leisten können. Und sollte der Kunde dennoch nicht den Vorstellungen der Dame entsprechen, kann das Treffen jederzeit abgebrochen werden.

Die größte Angst angehender Escort-Damen ist die vor körperlicher Gewalt. Zwar heißt es aus Kreisen der Agenturen, dass darüber nichts bekannt sei, aber ob es dennoch eine Dunkelziffer gibt, kann nicht beantwortet werden. Im Gegensatz zur „klassischen“ Prostitution ist die Wahrscheinlichkeit beim Escort jedoch geringer.

Fazit

Viel Geld, teure Geschenke, angeregte Gespräche mit hochrangigen Kunden und nicht zuletzt die sexuellen Erfahrungen – das ist Escort. Gerade für Studentinnen ist dies eine unglaublich attraktive Einnahmequelle. Viele haben bereits ihr Studium an den Nagel gehängt und ihre eigene Agentur eröffnet. Denn der Job als Escort-Dame ist mehr als lukrativ.

Bildquellen:

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