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Beim Strippoker von zwei Freundinnen abgezogen

Beim Strippoker von zwei Freundinnen abgezogen

Strippoker ist vielen die liebste Variante des Pokerspiels und weckt gerade bei Männern immer wieder die wildesten Fantasien. Schließlich bietet sich einem beim Strippoker die Chance, Frauen komplett nackt sehen zu können, zumindest wenn man gegen die Frauen beim Strippoker gewinnt.

Die meisten Männer halten sich ja für die besseren Poker-Spieler und fühlen sich Frauen bei diesem Spiel auch stets überlegen. Blöd nur, wenn man dabei auf zwei Frauen trifft, die keine so schlechten Pokerspielerinnen sind und auch noch andere Mittel einsetzen, mit denen sie einen Mann beim Strippoker überlisten.

Genauso haben es Ina und Natalie aus Potsdam kürzlich gemacht. Die beiden Freundinnen, beide Ende 20, haben kürzlich auf einer Party einen Mann, der sie zum Strippoker herausgefordert hatte, nach allen Regeln der Kunst ausgetrickst. Wie die beiden jungen Frauen das angestellt haben, hat uns Ina in einem Leserbrief geschrieben. Hier seht ihr, wie die beiden dabei vorgegangen sind:

Strippoker kannten die beiden Freundinnen schon

„Natalie und ich waren auf einer großen Party in Berlin. Ein bekannter Getränkehersteller wollte ein neues Produkt promoten und hat dafür extra einen angesagten Club in Spandau angemietet.

Weil ich jemanden von der Firma kannte, habe ich ganz leicht zwei Karten für die Party bekommen. Das hat sich gelohnt. Die Party war super: Es gab gute Musik, ein leckeres Buffet und eine große Auswahl an Getränken.

Getanzt wurde natürlich auch viel und es gab sogar einen Billardtisch, einen Tischkicker und einen Pokertisch in einem der hinteren, etwas abgelegeneren Räume. Für Poker habe ich mich früher nicht die Bohne interessiert. Erst vor ein paar Jahren, als Poker durch den damaligen James-Bond-Film „Casino Royale“ so einen Boom erfahren hatte, begann sich mein damaliger Freund für Poker zu interessieren und erklärte mir, wie Poker geht.

Da haben wir dann auch schnell Strippoker für uns entdeckt und öfter mal eine Partie gespielt. Meistens habe ich da verloren, aber das fand ich insgeheim sogar gut, weil ich so meinem Freund immer eine Freude machen konnte und ich auch selbst Spaß am Strippen vor ihm hatte.

Auch Natalie hat im Laufe der Zeit gelernt, wie man Poker spielt, aber sie macht das eher selten und mit Strippoker hatte sie soweit ich weiß noch nichts zu tun gehabt.

Vor dem Strippoker wurden die Freundinnen angebaggert

Wie nützlich mir meine Kenntnisse im Strippoker an diesem Abend noch werden sollten, war mir anfangs noch gar nicht klar, aber als es schon weit nach Mitternacht war, viele die Party schon wieder verlassen hatten und ich mit Natalie auf der Tanzfläche war, tauchte irgendwann ein Typ auf, der uns anscheinend gut fand. Erst tanzte er mehrere Lieder Natalie an, die aber klar erkennbar kein Interesse an ihm hatte.

Als er merkte, dass er bei ihr nicht landen kann, machte er sich an mich heran. Aber so toll fand ich den auch nicht. Er ließ aber nicht locker und lud uns beide auf einen Drink ein. Den haben wir uns gerne spendieren lassen und hofften, dass wir den Kerl danach wieder los werden könnten.

Aber er wollte uns unbedingt noch etwas zeigen und ging mit uns in den Raum, in dem der Pokertisch stand. „Na, wisst ihr wie das geht?“ fragte er uns mit seinem Berliner Dialekt. Nachdem Natalie und ich uns angeschaut und eher ausweichend geantwortet hatten, dachte er wohl, wir hätten keine Ahnung von diesem Spiel und machte uns ein Angebot: „Ich zeige euch das. Ich bringe euch alles bei, aber dafür spielen wir nicht einfach so Poker, sondern Strippoker. Seid ihr dabei?“

Natalie und ich schauten uns verschmitzt an, spielten ihm die Ahnungslosen vor und willigten ein. Da dachte er wohl, wenn er uns auf der Tanzfläche nicht rumkriegt, könnte er uns wenigstens nackt sehen, aber da dachte ich insgeheim schon: „Nichts da, Junge! Mal schauen, wie viel du wirklich vom Strippoker verstehst.“

Der Strippoker lief so gar nicht, wie er wollte

Also setzten wir uns an den Tisch, an dem sonst niemand mehr saß, und er fing gleich an zu texten, wie geil Strippoker sei, was die Karten und die Chips bedeuten und, und, und. Natalie und ich sprachen uns derweil ab, wie wir ihn austricksen könnten. Dass er nicht mehr ganz nüchtern war, kam uns natürlich entgegen, aber uns war klar, dass das alleine nicht reichen würde, um ihn abzuziehen.

Aber wir wollten ihn erst mal in Sicherheit wiegen und haben die erste Runde mit Absicht verloren. Genauer gesagt hatte es Natalie erwischt und nicht mich. Also musste Natalie anfangen. Sie stand aber bereitwillig auf, öffnete ihre Bluse und zog sie aus. Zum Glück hatte sie noch ein Top mit Spaghetti-Trägern drunter, weshalb sie nicht plötzlich im BH dasitzen musste.

Ich überlegte, ob ich auch noch eine Runde absichtlich verliere, aber ich dachte mir, jetzt muss der Kerl mal seine Lektion bekommen. Zunächst ist es mir fair gelungen, dass er die Runde verlor, weil ich gute Karten hatte. So musste er sein T-Shirt ausziehen und saß ab da mit freiem Oberkörper am Tisch.

Gut in Form und nett anzusehen war er ja, aber seine Art ging gar nicht. Natalie und ich waren uns einig: Den mal nackt zu sehen wäre super, aber Sex holen wir uns lieber bei netteren Männern.

Als ich dann wieder eine gute Hand hatte, wie man gute Kartenkombinationen beim Poker nennt, verlor er auch die nächste Runde und musste wieder etwas ablegen. Da wurde seine Laune schon merklich schlechter, jedenfalls verschwand das schleimige Grinsen sehr schnell aus seinem Gesicht. Er entschied sich dafür, seine Schuhe auszuziehen.

Beim Strippoker sollte man niemals wegschauen

Nach zwei so guten Runden war mir aber klar, dass Natalie und ich nicht immer so ein Glück haben würden. Also beschlossen wir ein wenig, unserem Glück nachzuhelfen. Natalie mit ihren blonden Haaren, ihrem süßen Gesicht und dicken Möpsen machte ihm schöne Augen und sie fragte ihn, ob er nicht noch was zu trinken organisieren könnte.

Sie hat ein Einser-Abitur, aber auf Kommando die naive Blondine spielen und Männer nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen, kann sie meisterhaft. Er drehte sich daraufhin sofort nach einer Kellnerin um und ließ die Poker-Karten völlig aus den Augen.

Blitzschnell schnappte ich mir den Kartenstapel und zog so viele Joker, Könige und Asse heraus, wie ich konnte. Ein paar Karten schob ich mir in die Hose, ein paar steckte ich schnell Natalie zu. Das sollte reichen, um dem Typen endgültig zu besiegen.

Ich gebe ja zu, das war ein wenig gemein, aber wie sang einst Roberto Blanco? Richtig: Ein bisschen Spaß muss sein. So gewannen wir Runde um Runde. Natalie spielte weiter das kleine Dummchen und tat so, als hätte sie noch nie zuvor Poker, geschweige denn Strippoker gespielt. Sie kicherte und tat total überrascht, als sie zwei Runden in Folge gewann: „Oh, Entschuldigung, das muss wohl Anfängerglück sein!“

Der Typ verlor klar erkennbar mehr und mehr den Spaß am Strippoker, aber er hatte uns ja herausgefordert, nicht umgekehrt, also musste er erst mal abliefern. Erst waren seine Socken dran, dann seine Jeans und dann dachte er, seine Uhr würde reichen. Natalie und ich waren da ausnahmsweise mal gnädig, weil er danach ja nur noch in Unterhose da saß.

Von den verbliebenen Partygästen versammelten sich immer mehr an der Tür des Raumes, schauten uns und ihm zu und kicherten, dass er fast nackt am Tisch war. Da sagte er, er hätte keine Lust mehr und wollte gehen und sich wieder anziehen, aber da entgegnete ich: „Nein, kneifen gilt nicht. Du willst dich doch nicht vor allen Leuten von zwei Frauen vorführen lassen, oder?“

Da setzte er sich wieder und wir spielten noch eine Runde und ratet mal, wer die gewann: Genau, ich! So musste er dann auch noch seine Unterhose ausziehen, aber da wurde es ihm zu bunt. Er schaute uns nur böse an und wollte gehen, aber ich sagte nur: „Na, was denn? Los, alles runter! Zeig uns deinen Schwanz! Du wolltest doch Strippoker spielen.“

Aber wir boten ihm an, ihn gehen zu lassen, wenn er uns nochmal schön einen ausgibt. Er holte einen Zwanzig-Euro-Schein aus einem Portmonee, aber da sagte ich nur: „Das ist ja wohl nicht dein Ernst!“ Zerknirscht zog er dann einen Fünfzig-Euro-Schein heraus und warf ihn auf den Tisch.

Dann rannte er so schnell er konnte mit seinen Klamotten unterm Arm aus dem Raum, während die anderen Partygäste bei seinem Anblick johlten und hämisch Beifall klatschten. Natalie und ich hatten dabei jedenfalls unseren Spaß. Wir genehmigten uns noch je einen großen Cocktail und konnten von dem Geld sogar ein Taxi bis nach Potsdam bezahlen und mussten nicht die Bahn nehmen.

„Das war aber eine billige Happy Hour“ flüsterte mir Natalie im Taxi zu und wir lachten uns halb schief. Ja, dachte ich, wie gut, dass wir Poker können und im richtigen Moment die richtigen Einfälle haben. So sind wir bestens gerüstet, falls nochmal irgendein Mann der Meinung ist, er könne uns beim Strippoker herausfordern.“

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